Rezension: Elisa Sabatinelli – Sommer auf meiner Haut

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Die 26-jährige Lavinia aus Barcelona hat den Verlust ihrer Mutter, die vor einem halben Jahr gestorben ist, noch nicht überwunden. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie weiß nur, dass ihre Eltern sich damals in Italien getroffen haben und er sie beide dann verlassen hat.

Lavinia ist eigentlich Musikerin, die aber nach ihrer gescheiterten Aufnahme auf die Hochschule ihre Musikkarriere auf Eis gelegt hat.

In der Wohnung ihrer Mutter findet sie, nach deren Tod, ein Buch über ihre Italien-Rundreise, die sie vor vielen Jahren gemacht hat. Überfordert und gestresst von allem macht sich Lavinia Hals über Kopf auf nach Italien und möchte den Spuren der Reise ihrer Mutter folgen. Bei dieser bleiben natürlich auch nette Begegnungen nicht aus…

 

Lavinia ist eine sympathische Figur, die man gleich ins Herz schließt. Man fühlt mit ihr mit und kann sich gut in ihre Situationen reinversetzen. Sie hofft darauf, während ihrer Reise zu sich selbst zu finden. Und tatsächlich ist jede Situation so unterschiedlich und sie ist absolut offen, sich an jede anzupassen. Der Leser lernt Lavinia bei jedem neuen Abschnitt der Reise etwas besser kennen.

Das Buch ist eine wunderbare Geschichte, die leicht zu lesen ist und man sie aber trotzdem nicht aus der Hand legen will, da man unbedingt erfahren möchte, wie es weiter geht.

Leider wird der Leser auch am Ende des Buchs noch nicht mit der Auflösung aller noch offenen Fragen belohnt, dafür erwartet ihn bereits eine Ankündigung auf den zweiten Teil.