Rezension: Beatriz Williams – Träume wie Sand und Meer

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In dem Roman „Träume wie Sand und Meer“ von Beatriz Williams geht es um die sympathische Hauptfigur Tiny Hardcastle. Konkret geht es um die Geschehnisse in den Jahren 1964 und 1966. Tiny ist der Typ Mensch, der es stets jedem und allem recht machen will. Sie ist mit Frank Hardcastle verheiratet. Frank ist ein gut aussehender und intelligenter Mann, der für den Einzug in den Senat kandidiert.

Im Jahre 1964 hat die sonst makellose Tiny einen Fehler begangen, dieser droht sie nun zwei Jahre später, mitten im Wahlkampf ihres Mannes, in Form von Erpresserbriefen einzuholen. Dazu kommt, dass ihre Schwester Pepper, die das komplette Gegenteil von Tiny ist, sowie Franks Cousin Caspian Harrison auf einmal im Sommerhaus in Cape Cod auftauchen. Die Dinge nehmen ihren Lauf und Tiny weiß bald nicht mehr, wo ihr der Kopf steht.

Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen. Tiny ist eine Figur, die man sofort ins Herz schließt. Die Sprünge von den Jahren 1964 und 1966 erfolgen kapitelweise. Dadurch ist das Buch aber in keinster Weise verwirrend. Ich finde, dass dadurch noch mehr Spannung aufkam, da man in beiden Jahren wissen wollte, wie es weitergeht. Das Buch wurde auch an keiner Stelle langweilig oder langatmig. Die Autorin hat es durchweg interessant gehalten. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und es ist flüssig geschrieben.

Auch büßt das Buch nicht an Aktualität ein, nur weil es in den 60er Jahren spielt. Der vermeintliche Perfektionismus, es jedem recht machen zu wollen, ist auch heute noch ein aktuelles Thema und leider treten auch in der heutigen Zeit die eigenen Ansprüche und Wünsche viel zu sehr in den Hintergrund. Ich kann für mich aus dem Buch einiges mitnehmen.

Der Roman ist eine schöne Lektüre für zwischendurch, egal ob im Urlaub oder für gemütliche Stunden zu Hause auf der Couch.